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„Sag du es ihr. Auf mich hört sie nicht.“

  • Autorenbild: Michael Gwozdz
    Michael Gwozdz
  • 29. Mai
  • 2 Min. Lesezeit


„Sag du es ihr. Auf mich hört sie nicht.“ Eine Aussage, die ich momentan häufiger höre, wenn es um KI und Geschäftsführung geht.


Das begegnet mir in Trainings und Workshops öfter, als man denken würde.


Meistens geht es dabei um eine konkrete Herausforderung:


Viele Mitarbeitende oder Führungskräfte haben längst verstanden, dass KI für ihr Unternehmen relevant ist. Schwierig wird es oft dann, wenn sie diese Relevanz an die Geschäftsführung vermitteln wollen, dort aber noch kein klares Verständnis für die strategische Bedeutung von KI besteht. Keine einfache Situation, die viel Potenzial für Frust und Demotivation birgt.


Meine Anregung ist dann oft:


🔹 Gut vorbereitet in Gespräche und Workshops gehen.

🔹 Dranbleiben.

🔹 Sich nicht abwimmeln lassen.


Und ganz wichtig:


🔹 Sich selbst nicht verheizen.


Meistens versuche ich, ein paar Argumente mitzugeben, um die Wichtigkeit und das Potenzial von KI hoffentlich auf den richtigen Nenner zu bringen.


🔁 Veränderung von Branche und Geschäftsmodell

Die zentrale Frage ist nicht, ob KI die eigene Branche betrifft, sondern wann, wie stark und an welcher Stelle. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick darauf, welche Teile des Geschäftsmodells durch KI effizienter, skalierbarer oder auch angreifbarer werden. Besonders relevant ist die eigene Kernwertschöpfung, mit der heute der entscheidende Wert für Kunden geschaffen wird.


🏆 Wettbewerb wird neu definiert

Marktbegleiter, die KI konsequent nutzen, können z. B. schneller werden, neue Services entwickeln und ihre Kostenstrukturen optimieren. Auf diese Weise entstehen neue Spielräume bei Kundennähe, Qualität und Pricing. Wer sich heute auf bestehende Differenzierungsmerkmale verlässt, sollte prüfen, ob diese auch in einem KI-geprägten Markt noch stark genug sind.


🛠️ Eine neue Arbeitswelt entsteht

Aufgaben, Rollen und notwendige Kompetenzen werden sich verändern, weil KI zunehmend Teil der täglichen Arbeit wird. Teams werden anders zusammenarbeiten, Entscheidungen werden anders vorbereitet und Prozesse neu gestaltet. Dadurch wird Führung anspruchsvoller, weil Menschen, Strukturen und KI organisatorisch in Einklang gebracht werden müssen.


👍 Steigende Kundenwerwartungen

Was heute noch als schnell, individuell oder innovativ wirkt, kann morgen schon selbstverständlich sein. Kunden und Partner werden sich daran gewöhnen, dass Leistungen einfacher verfügbar, stärker personalisiert und schneller erbracht werden. Hier ist es wichtig, frühzeitig zu verstehen, welche neuen Standards durch KI im eigenen Markt entstehen und was das z. B. für Services, Kommunikation und die eigenen Leistungen bedeutet.


Am Ende geht es nicht darum, Menschen mit KI zu überfordern oder direkt den großen Masterplan einzufordern.


Wichtiger ist es, gemeinsam Schritt für Schritt ins Handeln zu kommen.


So entsteht Vertrauen, gefolgt von Bewegung. 🚀

 
 
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